Photovoltaikanlagen verfügen über eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren. Damit sie so lange einwandfrei funktionieren und zuverlässig Strom generieren, ist eine regelmäßige Wartung der Solaranlage unerlässlich. Und wenn von einer Anlagenwartung gesprochen wird, dann umfasst dies die gesamte Mieterstromanlage mit all ihren Komponenten: Die Solarmodule müssen untersucht werden, ebenso alle Kabel und das Montagesystem. Dies sind die wichtigsten Bestandteile, die regelmäßig einer Prüfung unterzogen werden müssen:

Instandhaltung und Wartung der Solaranlage

  1. Solarmodule

    Wer an eine Photovoltaikanlage denkt, hat als erstes die Solarmodule vor dem geistigen Auge. Diese bieten die größte Angriffsfläche für Wind und Wetter. So kann sich schnell Schmutz auf den Panelen absetzen und ihre Leistung beeinträchtigen. Idealerweise erfolgt eine Prüfung der Solarmodule auf mögliche Schäden in regelmäßigen Abständen.

  2. Wechselrichter

    Wechselrichter haben in der Regel eine Lebenserwartung von etwa 6 bis 10 Jahren – sie gehören zu den Bauteilen einer Photovoltaikanlage, die großen Belastungen ausgesetzt sind. Die internen Temperaturen können zum Beispiel zu hoch sein, deshalb sollten Wechselrichter immer an einem kühlen Ort installiert werden. Zudem können elektrische Überlastungen auftreten oder Überspannungen durch Blitzeinschläge entstehen. Die Wartung und Instandhaltung sind also hier besonders wichtig.

  3. Zähler

    Turnusmäßig sollte der Zähler der Solaranlage mit dem Stand des Wechselrichters überprüft werden, um eine korrekte Erfassung des Stroms sicherzustellen. Wird der erzeugte Strom nicht korrekt gezählt, kann Stromertrag verloren gehen. Ideal ist eine monatliche Kontrolle der Zählerstände.

  4. Leitungen

    Des Weiteren ist es wichtig, die Leitungen der Solaranlage warten zu lassen. Hierbei sollten zunächst die freiliegenden Leitungen optisch auf Defekte überprüft werden. Um auch die restlichen Leitungen und Ummantelungen auf eventuelle Schäden zu kontrollieren, bedarf es einer messtechnischen Prüfung.

  5. Unterkonstruktion

    Die Bauteile, die die gesamte Anlage auf dem Dach sichern, nennt man Unterkonstruktion oder Gestell. Die Teile des Gestells sind heutzutage in der Regel aus Edelstahl oder leichtem Aluminium hergestellt. Dadurch haben sie eine lange Lebensdauer. Zudem spielt es eine Rolle, ob die Solaranlage zum Beispiel in der Nähe des Meeres steht, denn dort ist der Salzgehalt der Luft erhöht. Daher wird die Unterkonstruktion regelmäßig auf sichtbare Schäden untersucht. Häufig erfolgt diese Prüfung zusammen mit dem Check-up der Solarmodule.

Zuverlässiger Wartungs-Service von SOLARIMO

Bei SOLARIMO erfolgt die Instandhaltung und Wartung der Solaranlage innerhalb eines Wartungsvertrags. Im Rahmen des Rundum-sorglos-Pakets liegt der gesamte Verwaltungsaufwand bei uns. Dabei wird nach einem Wartungs- und Instandhaltungsplan vorgegangen, damit alle Bauteile der PV-Anlage in regelmäßigen Abständen fachgerecht geprüft werden.

 

Reinigung der Solaranlage unbedingt dem Profi überlassen

Der Zustand der Photovoltaikanlage sollte immer im Auge behalten werden. Bei sichtbaren Schäden ist es ratsam, eine Prüfung der PV-Anlage zu veranlassen. Viele Gebäudebesitzer werden selbst bei der Säuberung der Module aktiv. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Spülmittel, Bürsten und Wasser sind für die Reinigung der Küche geeignet, aber nicht zur Säuberung von Solarmodulen. Diese bestehen in der Regel aus einem Spezialglas mit Antireflexbeschichtung und sind somit viel zu empfindlich für herkömmliches Spülmittel.

 

Wartung der Solaranlage: Wie werden die Module gesäubert?

Eine professionelle Reinigung erfolgt mit entmineralisiertem Wasser und speziellem Reinigungsmittel, das keinerlei Rückstände hinterlässt. Wenn möglich, findet die Reinigung gegen Abend statt, wenn die Module abgekühlt sind. Denn kommen stark aufgeheizte Module mit kaltem Wasser in Kontakt, können sie gewissermaßen einen Schock erleiden.

Die regelmäßige Säuberung der Panele ist deshalb notwendig, weil sich dort Tierkot und Staub festsetzen können. An den Übergängen von Glas zu Rahmen wachsen je nach Witterung sogar Flechten und Moos. All das kann die Erträge der Photovoltaikanlage beträchtlich verringern. Am besten ist es, den klassischen Frühjahrsputz durchzuführen: Im Frühling sind die Module meist am stärksten verschmutzt, weil sie Herbst und Winter mit Schnee und Frost hinter sich haben.

 


 
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