Im vergangenen Jahr haben wir den Klimawandel hautnah zu spüren bekommen. Ein sogenannter Jahrhundertsommer sorgte für eine außergewöhnliche Dürre, die leere Flussbetten und schlechte Ernten mit sich brachte. An weiße Weihnacht war gar nicht zu denken, in weiten Teilen Deutschlands wurde das Fest vor allem grau und nass.

 

Trockenheit, Sonne und Hitze

Die Hitze und Trockenheit brachte eine Menge Sonnenstunden mit sich. Nach einer Erhebung des Statistikportals Statista zählte Brandenburg (neben Sachsen-Anhalt) die meisten Sonnenstunden: zwischen Juni und August 2018 waren es rund 830. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 660, also etwa 170 Stunden weniger. Noch größer ist der Unterschied in Niedersachsen: Im Sommer 2018 verzeichnete das Bundesland eine Sonnenscheindauer von 745 Stunden – 185 mehr als im Sommer 2017. Die außergewöhnlich hohen Temperaturen und die extrem geringe Niederschlagsmenge taten ihr Übriges zu den schlechten Ernten, die deutsche Landwirte in diesem Jahr einfuhren. Bauern in ganz Deutschland verzeichneten Millionenverluste, der Deutsche Bauernverband sprach von der „schlechtesten Ernte des Jahrhunderts“.

 

Solarstromrekord im Jahr 2018

Ein Gutes hatte der Rekordsommer 2018: Einen Solarstrom-Rekord. Im Jahr 2018 wurden zum ersten Mal mehr als 46 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Im Vergleich zum vergangenen Jahr bedeutet das ein Plus von 18 Prozent. Rund acht Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland wurden so mit Photovoltaik gedeckt. Verlierer der erneuerbaren Energien war in diesem Jahr die Wasserkraft. Die Stromerzeugung sank gegenüber dem Vorjahr um über 16 Prozent auf rund 17 Milliarden Kilowattstunden. Doch so erfreulich der Solarstromrekord in diesem Jahr ist, so besorgniserregend sind die Klimaerscheinungen im Hinblick auf die Zukunft. Hier ist noch einiges zu tun.

 

UN-Klimakonferenz in Katowice: Wie steht es um die Klimaziele?

Im Dezember 2018 fand die UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice statt. Unter anderem haben die Teilnehmer ein Regelwerk verabschiedet, mit dem die Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele besser kontrolliert werden soll. Der Forderung des Weltklimarats, die Erderwärmung auf lediglich 1,5°C statt auf 2 °C zu begrenzen, haben die teilnehmenden Staaten nicht zugestimmt. Das 2-Grad-Ziel gilt als absolute Höchstgrenze, um eine Klimakatastrophe noch abzuwenden. Doch selbst mit der 2°C-Grenze haben die Staaten ihre Probleme, denn weitreichende und vor allem schnelle Veränderungen wären dafür nötig.

 

CO2-Ausstoß soll verringert werden

Die Bundesregierung hat als Klimaziel, bis zum Jahr 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent (im Vergleich zu 1990) zu reduzieren. Dieses Limit wird Deutschland laut Klimaschutzbericht nicht erreichen. Laut Vorhersage wird wohl eine Senkung der CO2-Emissionen um 32 Prozent realistisch sein. Als Gründe hierfür werden unter anderem die hohe Konjunktur und damit steigende Produktionen, sowie niedrige Energiepreise angegeben. Darüber hinaus gäbe es immer größere Autos und damit einhergehend einen immer höheren Kraftstoffverbrauch.

 

Erderwärmung stoppen ist oberstes Ziel

Experten sehen das enorm warme und niederschlagsarme Jahr 2018 als Weckruf und fordern einen baldigen endgültigen Kohleausstieg. Zudem sollen die Bedingungen und Anreize für erneuerbare Energien verbessert werden, damit auch die Akzeptanz in der Bevölkerung steigt. Zum Ende des Jahres 2018 sind die Photovoltaikpreise gesunken – ein guter Anfang, um die deutschen Zubauziele zu erreichen.

 

Klimaziele erreichen: Jeder Beitrag zählt

Zum Gelingen der Energiewende kann jeder beitragen. Die Mission von SOLARIMO ist es, die Solarenergie in die Städte zu bringen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir einen wichtigen Beitrag leisten und Mietshäuser mit Photovoltaik-Modulen ausrüsten. Wir kümmern uns um alle Schritte – von der Planung über die Installation bis hin zur regelmäßigen Wartung. Die Mieter profitieren von günstigem Sonnenstrom und erhalten ebenfalls die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende teilzunehmen.

 


 

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