Der Klimawandel ist zunehmend sichtbarer. Extreme Wetterereignisse wie Hitzesommer, Dürre und Starkregen häufen sich.. Starke Wetterextreme können große Schäden anrichten und sind mit hohen Kosten verbunden. Daher ist es wichtig jetzt zu handeln! Maßnahmen für einen wirksamen Klimaschutz müssen umgesetzt werden. Die Bundesregierung hat daher im November 2016 ihre langfristige Strategie für den Klimaschutz beschlossen. Der Klimaschutzplan 2050 war eine der ersten nationalen Langfriststrategien nach dem Klimaschutz-Abkommen von Paris. In diesem Beitrag erfahren Sie, was sich hinter dem Klimaschutzplan verbirgt und welche Bedeutung dieser für Mieterstrom-Projekte hat.

 

Was ist der Klimaschutzplan 2050?

Der Klimaschutzplan 2050 wurde bereits im November 2016 verabschiedet. Mit diesem will Deutschland seinen Teil zum Pariser Abkommen beitragen. Im Dezember 2015 hat die Staatengemeinschaft auf dem Klimagipfel in Paris festgelegt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Mittelfristiges Ziel des Klimaschutzplans 2050 ist es, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Bis 2050 soll Deutschland sogar weitgehend treibhausgasneutral wirtschaften.

Damit legt der Klimaschutzplan 2050 die Grundlage für konkrete Maßnahmenprogramme und Einzelmaßnahmen, um die Klimaziele zu erreichen. Er beschreibt eine Modernisierungsstrategie für den Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft. Dazu gehört auch die Einbeziehung einer nachhaltigen Ressourcennutzung und die Betrachtung von sozialen und wirtschaftlichen Anforderungen der Transformation.

 

Bedeutung des Klimaschutzplans 2050 für Immobilien

Der wichtigste Bereich im Klimaschutzplan 2050 ist der Umbau der Energiewirtschaft mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und einem schrittweisen Rückgang der fossilen Energieversorgung. Danach folgen die Emissionsminderungen in der Industrie und im Gebäudebereich als weitere bedeutende Sektoren. Der Gebäudebestand soll bis 2050 nahezu klimaneutral werden und bis zum Jahr 2030 ist geplant, die Emissionen um 66 bis 67 Prozent zu reduzieren. Um diese Ziele zu erreichen, werden anspruchsvolle Neubaustandards, langfristige Sanierungsstrategien für den Gebäudebestand, wie auch die schrittweise Abkehr von fossilen Heizungssystemen benötigt.

Nach der Vorgabe der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie sollen ab 2021 nur noch Niedrigstenergiegebäude gebaut werden dürfen. Die genaue Ausgestaltung dieses Standards ist jedoch noch offen. Das Ziel ist eine hohe Energieeffizienz zu erreichen und den verbleibenden Energiebedarf möglichst mit erneuerbaren Energien zu decken. Bestandsgebäude sollen ebenfalls durch Maßnahmen für eine höhere Energieeffizienz und die Nutzung von erneuerbaren Energien schrittweise hin zu einem klimaneutralen Gebäudebestand entwickelt werden. Darüber hinaus sieht der Klimaschutzplan 2050 die Prüfung von geeigneten Anreizen für Gebäude vor, die mehr Energie erzeugen als sie für ihren Betrieb benötigen.

 

Solarstrom als erneuerbare Energiequelle für Gebäude - unsere Vision

Solaranlagen sind eine hervorragende Möglichkeit, um ein Gebäude mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Denn Sonnenstrom aus Photovoltaikanlagen ist klimaneutral und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Solaranlagen entlasten Umwelt und Klima. Sie produzieren allein durch die Kraft der Sonne grünen und emissionsfreien Strom.

Solarstrom kann im Idealfall nicht nur den Strombedarf im Gebäude decken. Er lässt sich auch für Elektromobilität nutzen und kann einen Beitrag für die Wärmeversorgung leisten. Damit sind Solaranlagen ein wichtiger Baustein für das Ziel der klimaneutralen Gebäude.

 

Wie hilft Mieterstrom das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestandes zu erreichen?

Die lokale Versorgung mit Strom von der Sonne ist für sehr viele unterschiedliche Gebäude möglich und nur abhängig vom Dach des Gebäudes. Beziehen in einem Mehrfamilienhaus die Mieter ihren Strom vom Dach des eigenen Hauses, ohne dass der Strom durch das öffentliche Netz geleitet wird, spricht man von Mieterstrom. Ein Dienstleister sorgt dabei für die Vollversorgung der Haushalte, liefert also Strom übers Netz, wenn die Sonne nicht scheint. Für Mieterstrom gibt es eine Förderung, wobei dieses Angebot mindestens zehn Prozent günstiger sein muss als der örtliche Grundversorger. Das ist möglich, da zum einen PV-Strom mittlerweile sehr günstig ist und zudem Netzentgelte, netzgebundene Abgaben und die Stromsteuer entfallen. Auf der anderen Seite erhalten die Immobilien eine Aufwertung durch das Angebot von grünem und günstigem Strom und werden attraktiver für die Mieter. Somit ist solarer Mieterstrom attraktiv für alle Beteiligten.

Solarstrom aus Photovoltaik-Dachanlagen ist mit dem Mieterstrom-Angebot eine kostengünstige und zukunftsfähige Lösung, um das Ziel des klimaneutralen Gebäudebestandes zu erreichen. Als spezialisierter Dienstleister unterstützt SOLARIMO Genossenschaften, Immobiliengesellschaften und Projektentwickler dabei, ökologisch-soziale Mieterstromprojekte mit eigenen Photovoltaik-Anlagen umzusetzen.

  • Für Investoren ist unser Sonnenstrom ein nachhaltiges, grünes Investment.
  • Die Mieter haben durch unseren Sonnenstrom die Chance aktiv an der Energiewende teilzuhaben.
  • Für uns alle eröffnet unser Sonnenstrom den Weg zu einer dezentralen, regenerativen Energieversorgung, fernab von Kohle und Kernenergie.

 


 

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