In unserer täglichen Arbeit stoßen wir immer wieder auf die verschiedensten Irrtümer über Photovoltaik. Als Folge davon steht das Wissensdefizit dem Ausbau der Solarenergie häufig im Weg. Dabei ist die Photovoltaik deutlich leistungsfähiger, als viele annehmen. Aus diesem Grund setzen wir die Serie der Irrtümer und Fakten weiter fort. In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir bereits Teil 1, Teil 2,  Teil 3, Teil 4 und Teil 5 der Photovoltaik-Irrtümer und -Fakten präsentiert. In diesem Beitrag geht es mit vier neuen Mythen weiter. Wir nehmen die Aussagen über Photovoltaik  genau unter die Lupe und klären, wie es um die Fakten steht.

Mythos #22 Die Installation einer PV-Anlage ist aufwändig und dauert lange

Falsch, je nach Größe und Begebenheit des Daches braucht die Installation ca. 3-7 Tage bei Bestandsbauten. Bei Neubauten lässt sich die Installation problemlos während der Planungsphase in das Gebäude integrieren. So kann die Auslegung der PV-Module und Leitungen optimal abgestimmt werden. Die Baustellenausrüstung wie Kran und Gerüst ist in der Regel vorhanden und kann für die Installation der Module mitgenutzt werden.

 

Mythos #23 Es gibt keine staatliche Förderung für PV-Anlagen mehr

Falsch, PV-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 750 kWp werden nach wie vor durch das EEG, das Erneuerbare Energien Gesetz gefördert. Hier bekommen Eigentümer eine auf 20 Jahre festgelegte Einspeisevergütung für die Einspeisung von Solarstrom in das Netz. Zusätzlich gibt es viele Förderprogramme vom Bund oder einzelnen Bundesländern. So gibt es bei einer PV-Anlage vielfältige Möglichkeiten, durch Förderprogramme eine Unterstützung zu erhalten. Dazu gehören beispielsweise die Effizienzhäuser KfW 40 plus, für die eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher vorgeschrieben ist.

 

Mythos #24 Es wird nur dann effektiv Strom mit einer PV-Anlage produziert, wenn es warm ist

Auch dieser Mythos stimmt nicht. Tatsächlich sinkt der Wirkungsgrad von PV-Modulen mit steigenden Temperaturen. Für die am häufigsten verwendeten Module auf Siliziumbasis sinkt der Wirkungsgrad pro Grad Temperaturanstieg normalerweise um 0,35 bis 0,45 Prozent. Der genaue Wert hängt dabei vom Modultyp ab und wird vom Hersteller als Temperaturkoeffizient im technischen Datenblatt angegeben. Zusätzlich ist zu beachten, dass es sich um Temperaturen der Module und nicht der Umgebungsluft handelt. Dies bedeutet, dass auf eine Hinterlüftung der Module geachtet werden sollte, damit sie sich nicht zu sehr erwärmen.

 

Mythos #25 Die Leistung einer PV-Anlage reicht nicht aus, um einen Haushalt zu versorgen

Falsch, mit einer Photovoltaik-Anlage von rund acht Quadratmetern Modulfläche lässt sich in Deutschland die Strommenge erzeugen, die ein 1-Personen-Haushalt im Schnitt verbraucht (Siehe Quelle). Ca. 20 Module reichen aus, um den Jahresstrombedarf einer vierköpfigen Familie bilanziell zu decken. Je mehr Module auf das Dach montiert werden, um so mehr Solarstrom kann in den Haushalten genutzt werden. Daher lohnt es sich möglichst viele Module auf dem Dach zu verbauen.

Darüber hinaus kann man mit einem Stromspeicher überschüssigen Strom speichern und diesen zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Damit erhöht sich der Anteil des selbst genutzten Solarstroms. 

Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, für den verbleibenden Strombedarf, Ökostrom aus dem Netz zu beziehen. 

 

Die Fakten: Solarenergie leistet viel mehr als Sie denken!

Unsere Fakten zur Solarenergie zeigen es deutlich: Die Photovoltaik ist eine zukunftsweisende, umweltgerechte und lohnende Technologie. Um die Sicherheit zu gewährleisten, arbeiten wir bei der Installation unserer Anlagen mit erfahrenen, lokalen Handwerkern zusammen. 

Hinterfragen Sie also die üblichen Photovoltaik-Irrtümer und informieren Sie sich beim Solarstrom-Experten SOLARIMO. 

Wir liefern Ihnen gerne weitere Informationen zum Thema der dezentralen Energieversorgung und dem Potential, das eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Mehrfamilienhaus hat.

Bringen Sie mit uns die Energiewende in die Städte und leisten Sie mit uns einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft!

 


 

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Andreas Kuehl

Erfahrener Energieblogger mit Einsatz für Innovationen zur Energiewende und Experte für die Themen der Gebäudeenergie mit dem Hintergrund eines Bauphysikers.

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