Photovoltaikanlagen sind bei Einfamilien- oder Reihenhausbesitzern schon lange beliebt, weil sie die Stromkosten senken. Aufgrund technischer Fortschritte und steigender Strompreise, hat sich eine Photovoltaikanlage mittlerweile bereits nach einigen Jahren amortisiert. Gleichzeitig reduziert sich der CO2-Ausstoß durch die nachhaltige und dezentrale Stromgewinnung. Betreiber von PV-Anlagen tun also aktiv etwas für den Klimaschutz, wenn sie die Solarenergie nutzen.

Sonnenenergie nutzen für die saubere Stromversorgung in Städten

Auf Mehrfamilienhäusern sind Photovoltaikanlagen allerdings noch wenig verbreitet. Dabei gibt es hier großes Potential. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie könnten etwa 3,8 Millionen Haushalte mit Mieterstrom versorgt werden. Das entspricht einem Anteil von ca. 18 Prozent aller Mietwohnungen. Seit dem Inkrafttreten einer Neuerung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Juli 2017, sind die Anreize für die Installation von Photovoltaikanlagen auf Mehrparteienhäusern deutlich gestiegen. Durch diese Änderung ist eine staatliche Förderungen von Mieterstrom möglich.

Bisher befinden sich die meisten Photovoltaikanlagen in ländlichen Gebieten. Doch der meiste Strom in privaten Haushalten wird in Städten verbraucht. Hier stehen wiederum zum Großteil Mehrfamilienhäuser. Deren Dächer für die Stromerzeugung zu nutzen, scheint nur folgerichtig und ist durchaus erstrebenswert. Diese Dachflächen sind in der Regel größer als bei Einfamilienhäusern. Das lässt größere PV-Installationen zu. Der Betrieb einer solchen Mieterstrom-Anlage bringt verschiedene Vorteile mit sich. Zum einen wird die Immobilie durch die Photovoltaikanlage aufgewertet.Schließlich wünschen sich immer mehr Verbraucher saubere Energiequellen, die der Umwelt nicht schaden.

Zum anderen etabliert der Betreiber ein nachhaltiges Image und stärkt seine Marktposition. Denn durch die PV-Anlage ermöglicht er den Mietern eine aktive Teilnahme am Klimaschutz. Gleichzeitig sinken die Stromkosten für die Mieter. Denn der Strompreis, den Mieter für den Strom vom eigenen Dach zahlen, muss immer mindestens 10 Prozent unter dem örtlichen Grundversorgertarif liegen.

Der Betreiber erhält einen Mieterstromzuschlag von maximal 2,2 Cent/kWh sowie die Einspeisevergütung für nicht verbrauchten Strom. So profitieren Mieter und Vermieter gleichermaßen und tragen zusätzlich einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz bei.


Vorteile von Mieterstrom-Anlagen in der täglichen Nutzung

In der Weitergabe an die Mieter liegt der wesentliche Unterschied zum Einfamilienhaus – und auch die große Stärke der Mieterstrom-Anlagen. Bei einem Einfamilienhaus wird ein Großteil des Solarstroms gar nicht selbst genutzt. Im Schnitt liegt der Anteil der Eigennutzung bei unter 30 Prozent, da zu Spitzenertragszeiten schlicht niemand zu Hause ist, um den Strom zu verbrauchen.

Bei Mieterstrom-Anlagen ist die Auslastung viel höher. Es wird weniger Strom in das öffentliche Netz eingespeist, weil ein Großteil selbst verbraucht wird. Das lohnt sich vor allem finanziell, da der selbstproduzierte Strom viel günstiger ist als der aus dem Netz.

 

Voraussetzungen für die Photovoltaikanlagen-Installation auf dem Mehrfamilienhaus

Anders als beim Einfamilienhaus gehört dem Endverbraucher das Dach nicht, auf dem die Photovoltaikanlage installiert wird. Es müssen also zunächst die Eigentumsverhältnisse geklärt werden. Befindet sich das Haus in Einzelbesitz und eignet sich das Dach, so kann der Eigentümer problemlos eine PV-Anlage errichten lassen. Handelt es sich um eine Eigentümergemeinschaft, müssen alle Eigentümer mit der Installation einverstanden sein. Eine Alternative besteht darin, die Dachfläche zu verpachten und die Installation einem Experten wie SOLARIMO zu überlassen. Ein solcher Experte kümmert sich um die Errichtung der Anlage, übernimmt die regelmäßige Wartung und alle Pflichten eines Stromversorgers.

Unterschiede in der Stromabnahme für Mieter und Eigenheimbesitzer

Für Eigenheimbesitzer ist der Fall klar! Sie holen sich ein Angebot für eine Photovoltaikanlage ein und lassen diese installieren. Zusätzlich schließen Sie selbst einen Vertrag mit dem Netzbetreiber über die Stromeinspeisung ab. Die Einspeisevergütung wird direkt an den Anlageneigentümer überwiesen.
Das ist auch bei einer Mieterstrom-Anlage so. Allerdings ist der Betreiber hier nicht mit dem Nutzer identisch. Daher müssen Verträge zwischen dem Anlagenbetreiber und den einzelnen Mietparteien abgeschlossen werden. Damit die Mieter den eigenen Solarstrom beziehen können, gibt es drei verschiedene Möglichkeiten. Zwischen diesen muss sich der Eigentümer des Mehrfamilienhauses entscheiden:

Der Eigentümer oder Vermieter ist selbst Betreiber der Photovoltaikanlage. Somit verkauft er den erzeugten Strom an seine Mieter weiter. Zusätzlich hat jeder Mieter einen Vertrag mit einem Stromerzeuger seiner Wahl. Dieser liefert dann Strom nach, wenn die eigenen Erträge nicht ausreichen. Der Nachteil: Mieter müssen zwei Verträge für die Stromversorgung abschließen.
Der Eigentümer oder Vermieter übernimmt die Aufgabe eines Stromversorgers für seine Mieter.Er schließt also einen Versorgungsvertrag mit einem Stromanbieter ab. Der Stromanbieter springt immer dann ein, wenn die Erträge der PV-Anlage nicht ausreichen. Der Vorteil für die Mieter: Sie müssen nur einen Vertrag für die Stromversorgung abschließen und nur eine Rechnung zahlen.
Sind dem Vermieter die beiden genannten Varianten zu aufwändig, kann er einem Dienstleister, wie SOLARIMO, alles Weitere überlassen. Von der Installation bis zur Verwaltung. Der Dienstleister übernimmt die Pflichten des Stromversorgers kümmert sich um die Verträge mit dem örtlichen Energielieferanten und mit den Mietern.

Interessieren Sie sich für ein Mieterstrom-Projekt auf Ihrem Mehrfamilienhaus? Melden Sie sich gerne bei uns. Wir geben Ihnen weitere Informationen zum Potential, das eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Mehrfamilienhaus hat.

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